Hallo, ich nenne mich jetzt schon über 50 Jahre Egon Hohl und bin nur durch einen Zufall näher an das Tourette-Syndrom heran geführt worden. Da ich als Inhaber

    der Logo-Tex e.K. ein gewisses Dienstleistungsunternehmen betreibe kam es dazu, dass eines Tages Herr Wengert bei uns stand und von irgendwelchen Shirt für eine

    Fabiene als Überraschung plante und bestellen wollte. Recht viel hatten dann meine Mitarbeiter mit dem Rest zu tun. Auf den darauf folgenden Tagen wurde ich

    dann zusammen mit meiner Frau auf den Samstagabend auf das Tourette Camp eingeladen.

    Tourette war mir bis zu diesem Zeitpunkt schon ein Begriff, jedoch so richtig damit umgehen wusste ich nicht. Die sehr netten Gespräche an diesem Abend mit

    Susen Wengert und an deren zeigte schnell, dass hinter den Tourette-Betroffenen (Früher hätte ich Tourette-Erkrankten gesagt) ganz normale Menschen stehen,

    die halt einen Tic anders sind. Als dann folgte das Camp II, welches unter „Wengerts“ Organisation stand. Hiermit zu helfen, zu organisieren, planen und zur

    Durchführung beitragen, war für mich nie ein Thema sondern ein MUSS.

    Als schnell bekam ich von Fabi den passenden Namen dafür. So habe ich auch nicht lange gezögert, als es kurz nach dem Camp hieß, wir brauchen einen Verein,

    der sich nicht nur oder zum größten Teil mit der Forschung befasst, so ndern auch einen, der sich um die Betroffenen selbst und auch deren Angehörige kümmert.

    Sich der Aufklärung in der Öffentlichkeit stark macht und die Tourette-Erkrankung für nicht abwertend erklärt. So wurde schnell klar, auch ich werde in den

    Vorstand gehen, um dort mein Bestes zu geben, das dieser Verein bald einen Namen innerhalb Eurpopas bekommt und der auch von vielen neu Tourettern als

    Anlaufstelle benutzt werden kann um nicht direkt am Anfang an diesen Tics zugrunde gehen zu müssen.

    Ich habe erst kürzlich eine Touretterin bei mir als Auszubildende für Mediengestalterin für Digital und Print eingestellt. Wir haben dies in einem kurzen

    Einarbeitungspraktikum abklären können, das wir beide sehr gut damit umgehen können. Sie zeigt mir, dass auch ich einiges dazu beitragen kann,

    Tourette-Betroffenen ein „normales“ Leben zu ermöglichen. Sei es durch eine Ausbildung oder auch mit dem Umgang mit Ihr bin ich jeden Tag am neu lernen,

    damit ich vielleicht irgendwann diese blöden noch nicht zu vermeidende Triggerworte weglassen kann.

    Ich freue mich auf viele erfolgreiche Jahre mit einem starken Team an meiner Seite.

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